Die isokinetische Muskelfunktionsdiagnostik (Iso= kleich; kinetik= Bewegungwurde 1967 von dem Amerikaner Perrin entwickelt. Einige Jahre später wurden die ersten Testgeräte gebaut. Mithilfe isokinetischer Testsysteme war es erstmals möglich, die dynamische Kraftentwicklung bei einer konstant gehaltenen Geschwindigkeit zu bestimmen und so genannte Kraftverlaufskurven abzubilden. Letztere liefern in der Rehabilitation wertvolle diagnostische Hinweise zu Muskelkraft und Gelenkwerten. Im Bereich der orthopädischen Rehabilitation werden isokinetische Testsysteme seit über 20 Jahren erfolgreich eingesetzt, unfunktionelle Störungen der Gelenkmechanik, muskuläre Defizite und Dysbalancen zu erkennen. Die Ergebnisse der isokinetischen Leistungsdiagnostik geben dem Arzt wertvolle Hinweise für die weitere Behandlung.

Isokinetische Muskelfunktionsdiagnostik